Sonntag, 13. Dezember 2009

Leben auf Hartz IV-Niveau

Ab 2010 wird der Gürtel wieder enger geschnallt. An meinem Job wird sich zwar nix ändern, aber da ich meine Studiumme ja per Transferleistungen und Krediten finanziert habe, darf ich diese jetzt auch wieder zurück zahlen. Na gut, Hartz IV-Niveau ist trotz allem etwas übertrieben. Immerhin darf ich ja als Promotionsstudentin noch den Luxus verschiedenster Ermäßigungen genießen und mein Liebster ist immerhin nicht ganz so arm wie ich. Aber trotzdem tut der Verzicht auf bestimmte Sachen weh...vor allem, wenn fast alle anderen im Freundeskreis sich über Geld nicht ganz so viele Gedanken machen müssen. ABER auf der Plus-Seite kann ich immer noch verzeichnen: Spaß und Freude am Job, eine tolle Wohnung, coole Freunde und eine bessere Zukunft (in finanzieller Hinsicht jedenfalls). Und vielleicht mach ich mich ja nebenbei mit ein paar Leuten selbstständig ;) Oooooooch gut, also so richtig zum jammern is mir nicht. Also mach ich mal nen Punkt.

Donnerstag, 19. November 2009

Ich, 'ne Quotenfrau?

Letztens im Seminar zeigte sich wieder, dass sowohl Frauen und Männer an die Gleichberechtigung glauben. Es ging darum, wie das Wissenschaftssystem Frauen zum Teil ausschließt (Glaube an objektive Personalauswahl seitens der ProfessorInnen, totale Überschneidung von Arbeit und Privatem). Die Diskussion ging dahin, ob Quoten sinnvoll seien. So ziemlich alle waren dagegen: Ein männlicher Studierender argumentierte, dass sich Frauen damit keinen Gefallen täten, wenn sie als Quotenfrauen stigmatisiert würden und eine Studentin protestierte lautstark, wenn auch nur der leiseste Verdacht bestünde, sie sei wegen der Quote eingestellt worden wolle sie den Job nicht. Ein anderer Studierender teilte mit, man könne doch jetzt nicht das Blatt einfach umdrehen, und Männer benachteiligen...MOMENT! Ich glaube, da herrschen einige Missverständnisse: Sollte es eine Quote geben, liegt die kaum über einem Frauenanteil von 50%. Geht man davon aus, dass Frauen genauso intelligent sind wie Männer und ebenso in der Lage 'Leistungen' zu erbringen müsste sich die Quote eigentlich überflüssig machen, aber offensichtlich gehen nicht alle Menschen davon aus. Die Quote bedeutet eigentlich nur, dass darauf geachtet wird, dass "bei gleicher Qualifikation" Frauen 'bevorzugt' werden. Und zwar so lange, bis die entsprechende Anzahl Frauen in der Position erreicht ist. Niemand wird nur eingestellt, weil sie eine Frau ist. Eine 'Quoten'frau hat also mindestens die gleichen Leistungen erbracht wie ihre MitbewerberInnen! Für Männer heißt das bloß, dass sie mehr MitkonkurrentInnen haben, aber nicht qua Geschlecht, sondern qua Leistung. Und das Gerede von 'Quotenfrau' und 'Bevorzugung' ist ein Mythos, der dafür sorgen soll, dass sich bloß nichts ändert.

Freitag, 30. Oktober 2009

die Aufgaben in Köln sind klar verteilt

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Kreativitäääät

natürlich war es naiv zu glaube, ein schick designtes notebook würde den schreibfluss erhöhen. aber ich bin ja für meine naivität bekannt. nada. da kommt nix. obwohl ich grund genug hätte, diesen blog als ausrede zu nutzen, um nicht an den 100 anderen dingen zu arbeiten, die hier auf dem schreibtisch auf mich warten. heute ist sowieso der akku leer. meiner, nicht der vom macbook. obwohl ich mir von dem auch mehr erhofft hab. genug gejammert.

Samstag, 10. Oktober 2009

Samstag, 13. Juni 2009

ist das private politisch oder bloß öffentlich?

Verhütung, Kinder oder Abtreibung, Körperbehaarung und -fett, Analsex und Porno, High-Heels oder Sneakers, Schweiß und Schwangerschaft, Sex und/oder Liebe, laut oder leise, Aktivismus oder Aktionismus, Identitäten oder Fragmente, Lust und Frust, HIV und HPV, Körper oder Geist, Politik oder Popkultur