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Freitag, 29. April 2011

und wieder eine neue zeitschrift für eltern, die mich nicht als leserin gewinnt

der freitag schreibt hier http://www.freitag.de/kultur/1117-medientagebuch über eine neu erschienene zeitschrift namens "LOB für berufstätige Mütter und Väter". nachdem 'eltern' wegen überholter geschlechterrollen abgewählt wurde und nido aus mangel an alternativen gelesen wird, werde ich wohl auch nicht zur echten zielgruppe dieser zeitschrift. ein zitat aus diesem magazin macht vielleicht deutlich, warum:
Wie sage ich’s meinem Chef heißt eine Titelstory und behandelt die Frage, wie die Kombifrau ihre Lage möglichst gewinnbringend einführt. „Die Schwangere sollte sich genau überlegen, wie sie zum Nutzen des Unternehmens ihre Arbeit umverteilen kann“, rät Diana Ochs, Expertin für Vereinbarkeit, unter dem Zwischentitel „Karrierek(n)ick: Kind“. Sie und andere Experten geben Tipps für das Gespräch mit dem Vorgesetzten. Wichtig: Der Chef, die Chefin sollte auf keinen Fall auf dem Flur (Achtung: Flurfunk!) und bitte auch nicht am Montagmorgen oder Freitagnachmittag informiert werden. Dann geht es, laut LOB, ganz easy weiter: Ein Ehepaar aus Potsdam, Experten für das Kinderbetreuungsmodell Au-pair, berichtet von der „entspannten Situation, wenn man Kinder nicht ständig wegorganisieren muss“. Für ihre vier Kinder haben sie bereits das 15. Au-pair-Mädchen engagiert.
OHA

Freitag, 30. April 2010

Mann wird nicht als Frau geboren, er wird dazu gemacht...

noch so ein satz der mir einfiel. da mach ich noch nen essay/artikel draus, über diese ganzen selbst ernannten 'männerforscher' die angst haben, dass männern beim windeln wechseln die gehirnhälften verkrampfen und so...

Montag, 26. April 2010

"mädels aller gender, vereinigt euch!"

spruch ist mir grad eingefallen. vielleicht komm ich später mal drauf zurück...oder dann doch lieber mit "menschen aller gender?"

Donnerstag, 19. November 2009

Ich, 'ne Quotenfrau?

Letztens im Seminar zeigte sich wieder, dass sowohl Frauen und Männer an die Gleichberechtigung glauben. Es ging darum, wie das Wissenschaftssystem Frauen zum Teil ausschließt (Glaube an objektive Personalauswahl seitens der ProfessorInnen, totale Überschneidung von Arbeit und Privatem). Die Diskussion ging dahin, ob Quoten sinnvoll seien. So ziemlich alle waren dagegen: Ein männlicher Studierender argumentierte, dass sich Frauen damit keinen Gefallen täten, wenn sie als Quotenfrauen stigmatisiert würden und eine Studentin protestierte lautstark, wenn auch nur der leiseste Verdacht bestünde, sie sei wegen der Quote eingestellt worden wolle sie den Job nicht. Ein anderer Studierender teilte mit, man könne doch jetzt nicht das Blatt einfach umdrehen, und Männer benachteiligen...MOMENT! Ich glaube, da herrschen einige Missverständnisse: Sollte es eine Quote geben, liegt die kaum über einem Frauenanteil von 50%. Geht man davon aus, dass Frauen genauso intelligent sind wie Männer und ebenso in der Lage 'Leistungen' zu erbringen müsste sich die Quote eigentlich überflüssig machen, aber offensichtlich gehen nicht alle Menschen davon aus. Die Quote bedeutet eigentlich nur, dass darauf geachtet wird, dass "bei gleicher Qualifikation" Frauen 'bevorzugt' werden. Und zwar so lange, bis die entsprechende Anzahl Frauen in der Position erreicht ist. Niemand wird nur eingestellt, weil sie eine Frau ist. Eine 'Quoten'frau hat also mindestens die gleichen Leistungen erbracht wie ihre MitbewerberInnen! Für Männer heißt das bloß, dass sie mehr MitkonkurrentInnen haben, aber nicht qua Geschlecht, sondern qua Leistung. Und das Gerede von 'Quotenfrau' und 'Bevorzugung' ist ein Mythos, der dafür sorgen soll, dass sich bloß nichts ändert.