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Montag, 28. März 2011

Stillen oder nicht stillen - ist das hier die Frage?

Und nein, ob ich stille oder nicht werde ich hier nicht beantworten. Auch wenn der Vergleich hinkt, die Frage gehört für mich in die gleiche Kategorie wie die, ob man Stuhlgang hatte. Auch das wird man als Mutter gerne gefragt (ok, nur von ÄrztInnen oder Hebammen). Aber als junge Mutter ist man sowieso in erster Linie: auf den Körper reduziert. Da gibbet keine Hemmungen. Man wird gefragt ob man eben Stuhlgang hatte, der Wochenfluss läuft, die Brüste weh tun usw. Da wundert mich schon die Neugier meiner - meist weiblichen Mitmenschen. Auf diese Frage gibt es doch im Kern nur zwei Antworten: Ja und Nein. Mütter die stillen sieht man früher oder später auch dabei. Die einen kommen mit diesem Anblick besser zu recht, andere weniger. Mütter, die nicht stillen, haben grob zwei Kategorien: Sie können nicht, oder sie wollen nicht. Wenn sie nicht können, find ich, verbietet sich, höflichkeitshalber, jede weitere Frage nach dem warum. Wenn sie nicht wollen, haben sie bestimmt ihre Gründe. Aber selten welche, die andere zufrieden stellen. Also, lasst den Müttern doch ein bisschen Intimssphäre. Und sorry, es sollen sich die, die bisher gefragt haben, nicht auf den Schlips getreten fühlen, aber wenn der/ die Dritte fragt ist auch mal gut.

Sonntag, 13. Juni 2010

Ich bin ein Lokopolit!

tja, für cosmopoliten halten sich inzwischen viele. das sind die menschen, die im idealfall mehr als eine sprache sprechen, gerne und viel reisen und in der lage sind, mit menschen in unterschiedlichsten ländern ohne kulturschock klar zu kommen. gerne halten sich auch die für cosmopoliten, die in den metropolen dieser welt lediglich überall mcdonalds, sturbucks und und die großen modeketten finden, und sich darum überall zurecht finden - schön getrennt von den tatsächlich vor ort existierenden menschen. der trend geht aber zum lokopoliten! das sind menschen, die ihre hood wiederentdecken und sich dort auskennen. die zum shoppen nicht h&m oder zara aufsuchen, sondern die kleine boutique um die ecke. die nicht in die angesagtesten kneipen in der innenstadt fahren, sondern in die eckkneipe gehen. natürlich spielt der konkrete wohnort eine rolle, ob man sich wohl fühlt und wie man dort lebt. aber es ist ein gutes gefühl, wenn die weißweinschorle schon auf dem tisch steht, wenn man sich hinsetzt oder die verkäuferin einen ordentlichen rabatt gibt, weil man beim zweiten einkauf schon als stammkunde gilt...ach ja, cosmo- und lokopoliten sind keine sich ausschließenden typisierungen. zwei herzen schlagen, ach, in meiner brust...

Montag, 26. April 2010

"mädels aller gender, vereinigt euch!"

spruch ist mir grad eingefallen. vielleicht komm ich später mal drauf zurück...oder dann doch lieber mit "menschen aller gender?"

Samstag, 16. Januar 2010

schreibblockade II

wow, eine seite mehr geschrieben. deadline ist der 31.01. und ich hänge bei der hälfte der gewünschten zeichen. ich meine mich zu erinnern, dass es bisher immer so war: das denken sträubt sich seinen winterschlaf zu beenden, die hummeln im hintern summen plötzlich ziemlich laut und es fällt einem dauernd ein, was man noch mal eben googeln wollte. und dann muss man essen. und dann mal was trinken. und dann aufs klo. dann schreibt man zwei zeilen und dann fängt das ganze von neuem an. ich bin schon gespannt auf die zeit, wenn ich mich mal dr. bzw. prof. dr. nennen 'darf', ob sich da meine produktivität erhöht.
mein hauptproblem: gefühlte einsamkeit. ich kann ein ganzes wochenende allein mit mir, einem buch und guter musik (bzw. dvds) verbringen ohne irgendwas zu vermissen, aber kaum sitze ich 5 min. am schreibtisch fühle ich mich wie der einsamste mensch der welt. alle haben spaß nur ich nicht. überall sitzen menschen zusammen und genießen gemeinschaft, nur ich bin gestraft damit, vor einem bildschirm zu sitzen und mir die worte aus den letzten hirnwindungen zu saugen...totaler quatsch, aber diese stimme meldet sich immer dann, wenn ich mich hinsetze. ich würde ja gerne unter menschen schreiben, in einem cafe oder einer bibliothek. aber im cafe sitzen kann teuer werden und es ist auch nicht immer einfach an strom und internet zu kommen. außerdem missfällt es mir, von anderen gästen in die kategorie 'pseudokreative' gesteckt zu werden, wenn ich dort mit notebook und büchern abhänge. in verschiedenen bibliotheken habe ich es bereits probiert, aber da dort eher ein tenor von stille herrscht und die freakquote relativ hoch ist, tue ich das auch eher selten. was tun? tips?

Freitag, 15. Mai 2009

erkältung = langeweile

ts, kaum bin ich drei tage krank (SCHLIMME erkältung) drückt die langeweile meinen iq scheinbar um 30 punkte. dafür schlafe ich 30% mehr. schlafen dumme leute also proportional mehr...ich schreibe wirres zeug. das schlimmste: ich habe keine stimme, schlucken tut weh und weil die nase zu ist, schmeckt nicht mal die schokolade. und während ich auf der couch liege und vor mich hin jammer, laufen die deadlines für die summerschool und für das online-journal und die prüfung weiter!!! aber sonst ist alles super und das ist doch schon was. außerdem enthält dieses überteuertes hömöopathische mittel fast 40% alkohol und in zwei stunden bin ich betrunken und das sogar medizinisch für richtig befunden. ich liebe mein leben

Sonntag, 22. März 2009

zeit um schreiend im kreis zu rennen...

aber hey, nicht mal mehr dafür bleibt mir noch zeit. dafür hör ich jetzt statt ohrwürmern ein dauerndes "tick-tack-tick-tack-tick-tack" in meinem kopf

Montag, 5. Januar 2009

Warum?

tja, weiß gar nicht warum die posts so frustiert klingen. 2009 wird echt super, dass weiß ich. aber vermutlich ist es wie mit allen "guten" texten. die einfach schönen dinge so zu schreiben, dass sie gut klingen, ist verdammt schwer. deshalb ist die musik- und literaturszene so voll mit dramen, trennungen, herzschmerz und weltuntergang. und 2009 hat für mich aus dieser ecke leider gar nix zu bieten!

Montag, 29. Dezember 2008

mehr radikalität

vorsätze für 2009 -
ich will mehr schwarz und weiß, statt unzähliger graustufen
mehr pro und contra, statt: das kann man so oder so sehen
weniger wenn und aber, dafür mehr so und so
gut und böse, hell und dunkel, ja und nein und nicht vielleicht
- plus ein bisschen weltfrieden. 2009.